Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: 18. Oktober 2026
1. Anbieter und Geltungsbereich
Diese AGB gelten für die Nutzung der Web-App «Lebenslotse» von Mario Hürlimann, Landstrasse 35, 5073 Gipf-Oberfrick, Schweiz («Anbieter»). Mit der Registrierung bzw. dem Abschluss eines Abos akzeptieren Sie diese AGB.
2. Leistungen
Der Lebenslotse hilft bei der Organisation des Alltags: Aufgaben und Fristen verwalten, E-Mail-Erinnerungen, Erklärungen von Briefen und Anliegen durch einen KI-Assistenten («KI-Lotse») sowie das freiwillige Freigeben einzelner Aufgaben an eingeladene Angehörige (nur Lesezugriff).
Der KI-Lotse erstellt automatische Vorschläge, die fehlerhaft oder unvollständig sein können. Er trifft keine medizinischen, rechtlichen oder finanziellen Entscheidungen und ersetzt keine Fachperson. Sie prüfen Vorschläge selbst, bevor Sie danach handeln.
E-Mail-Erinnerungen werden nach bestem Bemühen versendet, eine Zustellung kann aber nicht garantiert werden. Der Dienst ist nicht für Notfälle oder lebenswichtige Medikamente geeignet. Im Notfall: 144 (Sanität), 117 (Polizei), 112.
3. Konto
Für die Nutzung braucht es ein persönliches Konto mit wahren Angaben. Sie halten Ihre Zugangsdaten geheim und informieren den Anbieter bei Verdacht auf Missbrauch. Pro Person ist ein Konto erlaubt.
4. Testphase, Preis und Zahlung
Neue Konten können den Lebenslotsen 15 Tage kostenlos testen. Dafür ist keine Zahlungsart nötig, und die Testphase endet automatisch ohne Kosten.
Danach kostet das Abo CHF 12.99 pro Monat. Allfällige gesetzliche Steuern werden beim Bezahlen angezeigt. Das Abo wird im Voraus pro Monat belastet und verlängert sich automatisch um jeweils einen weiteren Monat, bis es gekündigt wird.
Die Zahlung wird über den Zahlungsdienstleister Stripe abgewickelt. Der Anbieter sieht und speichert keine vollständigen Kartendaten.
Ohne aktives Abo bleibt das Konto nach Ablauf der Testphase lesbar. Neue Aufgaben, der KI-Lotse, Einladungen und Erinnerungen sind dann gesperrt. Angehörige, die nur freigegebene Aufgaben ansehen, zahlen nichts.
Der Anbieter kann den Preis mit einer Frist von mindestens 30 Tagen per E-Mail ändern. Die Änderung gilt ab der nächsten Abrechnungsperiode. Sind Sie nicht einverstanden, können Sie vorher kündigen.
5. Kündigung und Rückerstattung
Sie können das Abo jederzeit unter «Abo» → «Abo verwalten» oder per E-Mail an mario.hrl99@gmail.com kündigen. Die Kündigung gilt auf das Ende des bereits bezahlten Monats. Bis dahin können Sie den Dienst weiter nutzen.
Bereits bezahlte Monate werden nicht zurückerstattet, auch nicht anteilig. Vorbehalten bleiben zwingende gesetzliche Ansprüche sowie längere Ausfälle, die der Anbieter zu vertreten hat.
Bei schweren Verstössen gegen diese AGB (z. B. Missbrauch, rechtswidrige Inhalte) kann der Anbieter ein Konto sperren oder den Vertrag fristlos kündigen.
6. Pflichten der Nutzerinnen und Nutzer
Sie nutzen den Dienst nur rechtmässig und geben keine Passwörter, PINs oder vollständigen Konto- bzw. Kartennummern in den KI-Lotsen ein. Sie laden nur Personen als Angehörige ein, denen Sie vertrauen, und entscheiden selbst, welche Aufgaben Sie freigeben.
7. Verfügbarkeit
Der Anbieter bemüht sich um einen möglichst störungsfreien Betrieb, kann aber keine ununterbrochene Verfügbarkeit garantieren. Wartungen, Störungen bei Drittanbietern (Hosting, E-Mail, KI, Zahlung) und höhere Gewalt bleiben vorbehalten.
8. Haftung
Der Anbieter haftet nur für Schäden, die er vorsätzlich oder grobfahrlässig verursacht hat, soweit das Gesetz es zulässt. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit, Folgeschäden, entgangenen Gewinn und Schäden durch verpasste Fristen oder Entscheide auf Grundlage von KI-Vorschlägen ist ausgeschlossen.
9. Datenschutz
Wie Ihre Daten bearbeitet werden, steht in der Datenschutzerklärung.
10. Änderungen der AGB
Der Anbieter kann diese AGB anpassen. Wesentliche Änderungen werden mindestens 30 Tage vorher per E-Mail angekündigt. Nutzen Sie den Dienst danach weiter, gelten die neuen AGB als akzeptiert. Andernfalls können Sie vorher kündigen.
11. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt Schweizer Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Wohnsitz des Anbieters. Zwingende Gerichtsstände für Konsumentinnen und Konsumenten bleiben vorbehalten.